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Wallfahrt nach Banneux 2013

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PWB - Bistumswallfahrt nach Banneux 2013

Kraft des Glaubens und Geheimnis der Berufung

Gemeinsame Aktion des PWB in Aachen und des Gebetsnetzes für Berufungen im deutschsprachigen Ostbelgien

Mehr als 600 Menschen aus dem ganzen Bistum Aachen und dem deutschsprachigen Belgien pilgerten gemeinsam in den belgischen Wallfahrtsort Banneux. Das bekannte Pilgerziel gilt als „kleine Schwester“ des bedeutenden französischen Marienwallfahrtsortes Lourdes.

Die Gemeinsame Aktion des Päpstlichen Werkes für geistliche Berufe (PWB) in Aachen und des Gebetsnetzes für Berufungen im deutschsprachigen Ostbelgien verfolgt das Ziel, für geistliche Berufungen und die kirchlichen Berufe und Dienste zu beten.
Vertreter aller kirchlichen Berufsgruppen, Einzelpilger und Gruppen aus den Gemeinden waren bei der feierlichen Eucharistiefeier in der Wallfahrtskirche „Jungfrau der Armen“ dabei. Das Pontifikalamt zelebrierte Bischof Dr. Aloys Jousten aus Lüttich. PWB-Diözesandirektor Pfr. Ludwig Kröger begleitete die Aachener Gruppe und der Aachener Weihbischof Dr. Johannes Bündgens hielt die Predigt. Er lobte Banneux darin als einen Ort, an dem Ländergrenzen überwunden werden und der eine Quelle der Inspiration für Europa sei. Wie auch in Lourdes gehe es darum, das Leid vor allem kranker Menschen zu lindern. Es gibt eine Gnadenkapelle und eine „Quelle der Nationen“, aus der die Pilger Wasser schöpfen, trinken und in Flaschen und Kanistern mit nach Hause nehmen.
Banneux, der Wallfahrtsort der Jungfrau der Armen, passe zum neuen Papst Franziskus. Auch er sehe Armut und Elend seiner Landsleute in Argentinien und überall in der Welt, schaffe Barmherzigkeit im Zeichen des Kreuzes. Wer sich als Christ für Arme engagiere, schaffe damit ein Zeichen der Gottesherrschaft. „Der bescheidene Lebensstil des Papstes in einer Welt, die dem Wohlstand fröhnt, passt zur Jungfrau von Banneux. Er ist der Papst der Armen und Gott hilft den Armen.“ Bündgens erinnerte auch an das PWB-Jahresthema „Werde, was du bist.“ und betonte: „Für alle Teilnehmer der Bistumswallfahrt wird heute die Liebe Gottes spürbar, der individuelle Berufungen schafft.“
Nach einem gemeinsamen Mittagessen bestand Gelegenheit, verschiedene geistliche Angebote wahrzunehmen, die Gnadenkapelle und die Heilquelle zu besuchen. Viele Pilger gingen den Kreuzweg in der landschaftlich attraktiven Umgebung der Wallfahrtsstätten. Zudem bestand Gelegenheit zur Beichte und Krankensegnung mit eucharistischer Andacht sowie Segnung der Pilgerandenken. „Mit der Weitergabe des Glaubens prägen Sie Kinder und Enkelkinder und stärken jungen Menschen durch ihr Gebet den Rücken, um ihre persönliche Berufung zu finden“, betonte Bündgens gegenüber den zumeist älteren Frauen und Männern.
Im jährlichen Wechsel fährt das PWB nach Banneux und Kevelaer. Am 14. Mai 2014 geht es zum Wallfahrtsort Kevelaer am Niederrhein. Informationen erteilt das Päpstliche Werk für geistliche Berufe, Klosterplatz 7, 52062 Aachen, Telefon: 0241 / 452203, Fax: 0241 / 452839, E-Mail: berufung@bistum-aachen.de
Rund 45 Kilometer von Aachen entfernt und südöstlich von Lüttich gelegen ist Banneux eine kleine Ortschaft in der Gemeinde Sprimont auf der Hochebene der Ardennen. Hier lebte die Familie Beco in ärmlichen Verhältnissen. Vom 15. Januar bis 2. März 1933 erschien der zwölfjährigen Tochter Mariette im Garten die Gottesmutter Maria insgesamt achtmal und stellte sich als „Jungfrau der Armen“ vor. Auf den Wunsch Mariens hin wurde eine Gnadenkapelle erbaut, die den Grundstock für den Wallfahrtsort bildete. Offiziell anerkannt wurden die Erscheinungen durch Bischof Msgr. Louis-Joseph Kerkhofs von Lüttich 1949.
Marriette Beco starb 2011 hochbetagt im Alter von 90 Jahren im Seniorenheim in Banneux. Heute ist Banneux ein viel besuchter Wallfahrtsort mit einer Heilquelle und einem Kranken-Hospiz. Von Mai bis Oktober werden täglich eine Krankensegnung und mehrere Pilgermessen abgehalten. 1985 besuchte Papst Johannes Paul II. den Ort, woraufhin die große, zeltartig konstruierte Wallfahrtskirche errichtet wurde. (iba/Na 062)

(Nina Krüsmann)

 

 


Veröffentlicht am 19.04.2013

 
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