Infostelle Berufe und Dienste der Kirche
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ZAB 2014

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Perspektive Kirche

Informationsstelle Berufe und Dienste der Kirche präsentierte sich bei der ZAB

Aachen, (iba) – Die katholische Kirche bietet Perspektiven – auch beruflicher Natur.

An zwei Tagen präsentierte sich deshalb die Informationsstelle Berufe und Dienste der Kirche (IBDK) / Päpstliches Werk für geistliche Berufe (PWB) bei der Berufs- und Studienmesse ZAB im Aachener Eurogress an der Monheimsallee. Rund 15.000 Jugendliche frequentierten an den Messetagen die Informationsstände hiesiger Arbeitgeber aller Bereiche.

Auch beim PWB bildeten sich immer wieder Menschentrauben, wenn die Mitarbeiter zum Gespräch über Gott und die Welt einluden. „Es ist wichtig, dass wir hier präsent sind, den jungen Leuten die Vielfalt der kirchlichen Berufe erklären", betonte Weihbischof Dr. Johannes Bündgens. Gemeinsam mit dem Leiter der Infostelle, Pfarrer Ludwig Kröger, sowie dessen designierten Nachfolger Kaplan Matthias Fritz, suchte er das Gespräch mit den Besuchern der Infotage, um sie für potenzielle Tätigkeiten im Bistum Aachen zu begeistern.
Pfiffige Aufkleber und Plakate mit Sprüchen wie „Schock Deine Eltern, studier' Theologie" nutzt das PWB schon seit einigen Jahren in seiner Werbe- und Öffentlichkeitsarbeit. Zum siebten Mal war man nun bei der ZAB präsent.

„Die Begegnung mit den Schülern ist spannend. Von Provokation bis Langeweile ist an Reaktionen alles dabei. Die Resonanz ist gut, wir kommen mit vielen ins Gespräch, erleben teilweise großes Erstaunen über die Vielfalt kirchlicher Berufe", erzählt Kröger. Ist einmal das Interesse entfacht, entstehen intensive Gespräche. Kröger holt die jungen Leute mit Weisheitssprüchen und Segenskärtchen an den Stand. „Es ist wichtig, auf die Besucher zuzugehen, kommunikativ zu sein. Deshalb haben wir hier nicht nur jede Menge Prospektmaterial, sondern verteilen auch solche kleinen Anregungen aus unserem Korb voller Zettel mit Sprüchen und Gedanken", erklärt Kröger. Ziel sei, Kirche positiv, ansprechbar und offen darzustellen. Kröger und seine Kollegen verteilen ebenfalls Fragebögen, die dabei helfen, sich über berufliche Pläne klar zu werden, die eigenen Neigungen, Begabungen und Interessen zu entdecken. Abgefragt werden soziale Kompetenzen, musische, kreative und sportliche Talente, handwerkliche Fähigkeiten, der Bereich Bildung und Wissen, der Bereich Verwaltung, Handel und Dienstleistungen, der eigene Lebens- und Arbeitsstil sowie der Sinn für religiöse Themen und Fragestellungen.

Zwar komme es bei der ZAB nicht zu Arbeitsverträgen, wie Bündgens schmunzelnd feststellte, aber zu völlig neuen Erkenntnissen über die kirchliche Arbeitswelt. Es gibt nämlich bei Weitem nicht nur die Berufe im pastoralen Bereich. „Wir bieten Ausbildungs- und Arbeitsplätze im IT-Bereich, im kaufmännischen Sektor oder im Veranstaltungsmanagement. Die Kirche ist neben dem Staat mit 1,3 Millionen Beschäftigten der zweitwichtigste Arbeitgeber in Deutschland", betont Pfarrer Kröger. Allein im Bistum Aachen gibt es derzeit 30.000 Arbeitsplätze. Und auch hier herrscht der überall beklagte Fachkräftemangel, besonders in den Bereichen Erziehung, Pflege sowie im pastoralen Dienst. „Wichtig für neue Mitarbeiter ist natürlich, dass sie für unsere christlichen Werte einstehen und ihren Arbeitgeber kritisch-loyal akzeptieren. Ich hatte viel Resonanz auf die Bereiche Lehramt, Theologiestudium, Pastoral- und Gemeindereferenten sowie Erziehung und Pflege", sagt Kröger.

Infos gibt es unter www.berufe-kirche.de. (iba/Na 98)


Von iba

Veröffentlicht am 12.06.2014

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Berufe der Kirche - Ständiger Diakon

02:55 | 25.11.2013 © Bistum Aachen - WST
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